Besonderheiten bei Bahnhöfen

Jetzt kennen Sie sich schon gut aus in den Bahnhöfen allgemein, aber wie immer gibt es auch Besonderheiten. Deswegen zum Abschluss dieses Kapitels über die Bahnhöfe noch ein paar Hinweise, die für Ihre Reise und eine gute Orientierung hilfreich sein können.

Es gibt etliche Bahnhöfe, darunter auch sehr große Hauptbahnhöfe, bei denen die Wege deutlich weiter sind, als Sie es wahrscheinlich erwarten würden. Und manche der sehr stark genutzten S-Bahnhöfe zeichnen sich auch durch eine besondere Lage aus. Dazu folgen nun ein paar Beispiele:

  • Der Hauptbahnhof von Berlin ist ein fünfstöckiger „Turmbahnhof“. Der untere Teil des Bahnhofs befindet sich im Tunnel, der andere liegt im rechten Winkel dazu in deutlicher Höhenlage. Gute 10 Minuten dauert das Umsteigen, eher noch etwas mehr.
  • Viele S-Bahnhöfe in der Stadtmitte von Stuttgart, Frankfurt, München, Hamburg und Leipzig liegen nicht an der Oberfläche, sondern ein oder zwei Stockwerke tief im Tunnel. Achtung: nicht mit der U-Bahn verwechseln – das ist ein anderes Verkehrsmittel!
  • Einige Bahnhöfe haben abseits gelegene Bahnsteige oder Seitenbahnhöfe, zu denen der Weg recht weit sein kann. Beispiele sind der Münchener Hbf mit seinen Gleisen 27–36 und 5–10, Andernach Gleis 24, Fulda Gleise 36–38 oder in Karlsruhe die Gleise 101 und 102. Wenn Sie in München von Gleis 5 nach Gleis 36 gehen, dauert das ohne Weiteres 15 Minuten.
  • Die Bahnhöfe der Berliner S-Bahn liegen in der City ein Stockwerk über dem Straßenniveau.
  • Es ist an einzelnen Bahnhöfen auch möglich, dass Sie von einem Bahnsteig zum anderen ein Stück auf der Straße zurücklegen und dabei über einen beschrankten Bahnübergang gehen oder die Straßenunterführung nutzen müssen.

In der Fahrplanauskunft sind diese verlängerten Wege beim Umsteigen berücksichtigt.

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