Mit dem Zug unterwegs

Jetzt beginnt die Zugfahrt und damit eine Zeit ohne besondere Aufgaben und Verpflichtungen. Sie haben die Möglichkeit, Ihre Aufmerksamkeit auf das zu richten, was Sie möchten. Denn Sie haben einen Fahrer oder eine Fahrerin und einiges an Personal, das sich um Vorwärtskommen, Sicherheit, Information und Komfort kümmert.

Sie suchen sich den reservierten Platz oder einen anderen, der Ihnen am ehesten zusagt, und können es sich bequem machen.

Wie möchten Sie Bahn fahren? So lautete ganz am Anfang dieses Buches die Frage – jetzt haben Sie die Freiheit, so zu reisen, wie es Ihnen entspricht.

Schlafen, essen, lesen, Musik hören, arbeiten, einen Film ansehen, sich unterhalten, aus dem Fenster schauen, chatten, ein Buch schreiben, telefonieren, eine Fremdsprache lernen, spielen, den Zug entdecken, ins Bistro gehen – es gibt viele Möglichkeiten, die Zeit gut zu verbringen.

Die Zugfahrt ist in sehr vielen Fällen das, was man selbst daraus macht.[i] Es gibt über das Zugfahren, die Reise an sich, außerordentlich viel zu sagen, zu berichten, zu erzählen. Bahnfahren ist Gegenstand vieler Romane und Geschichten, Gedichte und Reiseberichte, die die Faszination „Eisenbahn“ mit all ihren Möglichkeiten oft trefflich wiedergeben.

Rein auf das Sachliche bezogen, gibt es allerdings nur wenig in Bezug auf die eigentliche Fahrt zu besprechen – und das ist nun Gegenstand des folgenden kurzen Kapitels.

 

Anmerkung

[i]         Natürlich gibt es auch bei der Bahn äußere Einflüsse – wie man diese vermeidet oder bestmöglich damit umgeht: siehe Kapitel „Einflüsse auf die Bahn“.

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