Was die Bahn bei Anschlussverlust unternimmt

Die Bahn plant Anschlüsse im Rahmen des Fahrplanungsprozesses. Es gibt für alle Züge Anschlüsse in Knotenbahnhöfen, in denen Sie planmäßig von einer Linie zur nächsten umsteigen können.

Die Bahn disponiert Anschlüsse, wenn der ankommende Zug Verspätung haben sollte. Das bedeutet konkret, dass die Disponentinnen und Disponenten des Eisenbahn-Verkehrs-Unternehmens und des Eisenbahn-Infrastruktur-Unternehmens eine bewusste Entscheidung treffen, wie mit bestimmten Anschlüssen zu verfahren ist: Der Zug wartet oder wartet nicht. Die Entscheidung ist von vielen Faktoren abhängig – von der Netzwirkung, vertraglichen Regelungen, der Zahl der umsteigenden Fahrgäste, die Fahrtalternativen, der Zumutbarkeit, etc.

Ferner informiert die Bahn über geplante Anschlüsse ebenso wie über disponierte Anschlüsse. Diese Informationen erhalten sowohl die internen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die für die Fahrgastinformation zuständig sind, als auch das Zugbegleit- und Fahrpersonal und das Personal in den Verkaufsstellen und Kundencentern, damit alle den gleichen Wissensstand haben. Diese Informationen erhalten dann auch Sie als Fahrgast auf den verschiedenen üblichen Kanälen, beispielsweise über Internet, App, Durchsage und Anzeige in den Zügen.

In Bayern wird ein Verfahren erprobt, dass Fahrgäste ihre Anschlüsse selbst vormelden können.

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