Technik

Technische Störungen sind bei der Bahn eine der Hauptursachen für Verspätungen und Zugausfälle. Dahinter verbirgt sich eine Vielzahl an möglichen Ursachen, beispielsweise:

  • Ein Zug fällt während der Fahrt wegen eines Motorenschadens aus oder muss langsamer fahren oder er lässt sich nicht mehr kuppeln.
  • Die Leit- und Sicherungstechnik des Netzes ist nicht mehr betriebsbereit.
  • Ein Bahnübergang schließt sich nicht mehr.
  • Die Bremsen eines Zuges blockieren.
  • Die Oberleitung wurde von einem Ast heruntergerissen
  • oder eine Zugtür lässt sich nicht mehr schließen.

Einige dieser Beispiele haben weitere Ursachen im Hintergrund, die bereits teils besprochen wurden – beispielsweise können Sturmschäden die Oberleitung beschädigen, somit liegt zwar ein technischer Defekt vor, aber die ursprüngliche Ursache ist eine andere. Doch ganz so wissenschaftlich exakt müssen wir das hier nicht differenzieren.

Jedenfalls beinhaltet die Liste weiter oben Beispiele für technische Störungen, deren Auswirkungen sehr unterschiedlich sind: Je nach Ort ihres Auftretens ist dann eine ganze Strecke blockiert oder es ist nur ein einziger Zug betroffen. Auch deren Dauer variiert, hier kann es um Minuten oder auch um Stunden gehen.

Um eine technische Störungsursache genauer herauszugreifen: Weichenstörungen. Diese wiederum können viele verschiedene Ursachen haben:

  • Im Winter fallen, wie bereits erwähnt, beim Überfahren einer Weiche Eisbrocken von den Zügen und blockieren dann die Mechanik;
  • Kabelschäden durch Witterung;
  • Vandalismus;
  • Bauarbeiten;
  • defekter Weichenmotor;
  • und es kann auch die (fehlerhafte) Information vorliegen, dass eine Weiche nicht richtig gestellt worden ist.

In all diesen Fällen greift das bereits geschilderte „Fail-safe-Prinzip“, und die Signale werden auf „Rot“ gestellt, bis der Fehler gefunden und nachweislich behoben wurde.

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