Hauptursachen von Streckensperrungen

Streckensperrungen ergeben sich in der Regel aus der puren Notwendigkeit heraus, wenn zum Beispiel

  • umgestürzte Bäume die Oberleitung beschädigt haben (Sturm, Schneebruch),
  • Hochwasserschäden entstanden sind,
  • ein Zug liegen geblieben ist und repariert, abgeschleppt oder evakuiert werden muss,
  • ein Suizid verübt wurde,
  • umfangreiche Bauarbeiten stattfinden
  • oder sich Personen im Gleis aufhalten.

Die Bauarbeiten sind die Hauptursache, und die werden geplant und sind somit vorhersehbar. Alle anderen Gründe können nicht geplant werden und sind jedoch glücklicherweise deutlich seltener. Wobei „selten“ relativ ist: 2022 gab es alleine wegen „Personen im Gleis“ rund 4.000 Streckensperrungen. Diese dauern zwar in aller Regel nicht sehr lange (oft: Minuten bis eine Stunde als Anhaltspunkt), aber das genügt, um den Bahnverkehr nachhaltig zu beeinträchtigen. Und natürlich nicht nur auf der eigentlich gesperrten Strecke, sondern auch auf den Zu- und Abbringerstrecken durch daraus resultierende Verspätungen wegen Wartens auf Anschlusszüge.

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