Analysieren und Maßnahmenpläne erarbeiten

Jede Sperrung wird von den Eisenbahn-Verkehrs-Unternehmen analysiert, darauf aufbauend werden dann Pläne erstellt. Denn bis zu einem gewissen Grad sind auch ungeplante Sperrungen standardisierbar – zumindest kann das Eisenbahn-Verkehrs-Unternehmen zusammen mit dem Eisenbahn-Infrastruktur-Unternehmen einige Grundsätze festlegen.

So existieren Betriebsprogramme für Störfälle, Meldewege mit hinterlegten Telefonnummern, Listen mit Busunternehmen in der Nähe eines jeden Bahnhofs, Gleislagepläne mit Wende- und Abstellmöglichkeiten für Züge, bestimmte Festlegungen hinsichtlich der Gleise in außerplanmäßigen Wendebahnhöfen, Festlegungen bezüglich des Personaleinsatzes, Sprachregelungen und vieles mehr. Und diese Festlegungen gibt es für jede Art der Streckensperrung: vollständige, eingleisige, für bestimmte Streckenabschnitte.

Vorbeugend wird das Eisenbahn-Verkehrs-Unternehmen genauso wie auch das Eisenbahn-Infrastruktur-Unternehmen ebenfalls Maßnahmen treffen, dass eine Sperrung erst gar nicht oder deutlich seltener nötig wird oder jeweils geringere oder kürzere Auswirkungen hat. Dazu gehören Abstimmungen mit der Bundespolizei, aber auch technische Vorkehrungen wie der vorbeugende Austausch störanfälliger Bauteile, interne Schulungen über den Ablauf von Sperrungen oder das Einzäunen bestimmter Gleisabschnitte, die häufig von Personen im Gleis betroffen sind.

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