Information der Fahrgäste über die Streckensperrung

Vor, während und nach einer Streckensperrung kümmern sich Eisenbahn-Verkehrs-Unternehmen und Eisenbahn-Infrastruktur-Unternehmens unter anderem darum, alle nötigen Informationen zu erzeugen, zu sammeln, aufzubereiten und bedarfsgerecht sowohl den Fahrgästen als auch dem eigenen Personal und bei Bedarf auch anderen Zielgruppen zur Verfügung zu stellen.

Weil bei einer Streckensperrung in aller Regel zahlreiche, nicht selten Dutzende, oder gar Hunderte von Zügen gleichzeitig betroffen sind, ist diese Herausforderung enorm. Aufgrund der vielfältigen Wechselwirkungen und Schnittstellen ist selbst mit EDV-Unterstützung in den ersten Stunden nach Eintritt einer ungeplanten Sperrung nur eingeschränkt eine valide zugbezogene Information möglich.

Auch wenn noch viele Wünsche offenbleiben, hat die Fahrgastinformation im Laufe der letzten Jahre Fortschritte gemacht. Zumindest die Information über die räumliche Lage der Sperrung, das Betriebskonzept allgemein und die Handlungsempfehlungen stellen die Betreiber üblicherweise recht zeitnah und inhaltlich weitgehend zutreffend zur Verfügung. Dazu stehen den Unternehmen bestimmte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Verfügung, beispielsweise das Fahrpersonal, der Kundendialog, Disponentinnen und Disponenten, Ansagerinnen und Ansager für die Bahnhöfe, Kundenbetreuerinnen und Kundenbetreuer in den Zügen und etliche mehr.

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