Planerische Spielräume nutzen

Streckensperrungen wegen Bauarbeiten werden nie leichtfertig geplant und in Kauf genommen. Eine baustellenbedingte Sperrung steht immer am Ende eines langen, manchmal monatelangen Abstimmungs- und Abwägungsprozesses (siehe Kapitel „Bauarbeiten – Planung„). Immer geht es darum,

  • was betrieblich und fahrplantechnisch möglich ist,
  • wie die Baumaschinen verfügbar sind,
  • was das Wetter zulässt,
  • wie die Fahrgäste betroffen sind
  • und wie die Bauabläufe vonstattengehen.

Oft gibt es den Spielraum zwischen den Varianten „zeitlich kürzere Komplettsperrung“ und „deutlich längere Teilsperrung“. Hier gilt es dann abzuwägen, was für Fahrgäste und Verkehrsunternehmen die verträglichste Lösung ist – und das wird in ausführlichen Gesprächsrunden dann so lange diskutiert, bis eine möglichst passende Lösung gefunden ist.

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