Informieren bei einer Streckensperrung

Bei Streckensperrungen sind in der Regel viele Züge und entsprechend viele Menschen betroffen. Je nach Ursache dauern geplante Sperrungen stunden- bis monatelang, ungeplante oft minuten- bis stundenlang. In wenigen Ausnahmefällen können ungeplante Sperrungen Wochen bis Monate dauern wie bei der kurzfristig erforderlichen, ungeplanten Sperrung der Rheintalbahn bei Rastatt vom 12. August bis zum 2. Oktober 2017. Hier mussten tausende von Zügen umgeleitet werden bzw. fielen aus, anfangs ungeplant und ad hoc, später dann fahrplanmäßig.

Angesichts der großen Bedeutung einer Streckensperrung sind die qualitativen Informationen über die Ursache und Folgen in aller Regel sehr schnell auf allen Kommunikationskanälen verfügbar: Apps, Internet, Automaten, Aushänge in Vitrinen in Bahnhöfen und auf Bahnsteigen, Push-Nachrichten, Newsticker, Newsletter, Durchsagen in Zügen und in den Bahnhöfen und einiges mehr. Bei längeren Ereignissen berichten auch die Medien ausführlich, sodass es kaum möglich ist, überraschend in eine schon länger andauernde Streckensperrung zu geraten.

Valide zugbezogene Informationen zu erhalten ist jedoch bei kurzfristig anberaumten Sperrungen wesentlich schwieriger, insbesondere wenn der Auslöser erst wenige Minuten alt ist.

Nach oben scrollen