Streckensperrung: Maßnahmen vor der Fahrt

  • Die meisten Streckensperrungen kommen nicht überraschend – Sie können Ihre dann noch möglichen Verbindungen wie üblich in der Fahrplanauskunft abrufen.
  • Ähnlich wie bei Zug- oder Haltausfällen können Sie sich gut über Ihre App oder über Newsletter informieren lassen. Die Hinweise auf geplante Streckensperrungen kommen sehr zuverlässig, auch bei kurzfristig angesetzten Sperrungen sind die Informationen über das Ereignis zeitnah verfügbar, wenn auch nicht unbedingt zugbezogen.
  • Sie erhalten in aller Regel auch Hinweise auf Fahrtalternativen. Wenn Sie diese rechtzeitig erfahren, können Sie sich ggf. vergebliche Wege sparen und direkter ans Ziel kommen.

Es gibt bestimmte Ursachen, bei denen spontane Streckensperrungen mit einiger Wahrscheinlichkeit vorhersehbar sind. Dazu zählen insbesondere angekündigte großflächig wirksame Wetterereignisse. Wenn ein Meter Neuschnee innerhalb von 24 Stunden in den Bayerischen Alpen angekündigt ist, sind alle Verkehrswege betroffen und es ist nur eine Frage der Zeit, wann auf den südbayerischen Strecken Weichenheizungen versagen oder umgestürzte Bäume die Strecke blockieren. Ähnliches gilt für einen Herbststurm, der Schleswig-Holstein besonders treffen soll, oder für allgemeine Hochwassersituationen in den Mittelgebirgen, wenn Dauerregen, hohe Temperaturen und Schneeschmelze zusammentreffen.

Größere Streckensperrungen werden – soweit planbar – immer lange vorher und auch auf allen Kanälen kommuniziert.
Hier die Ankündigung einer Sperrung der Stammstrecke der S-Bahn München: fast alle Linien und eine vierstellige Zahl von Zügen ist betroffen von Ausfällen, Teilausfällen, Umleitungen und Fahrplanänderungen.
Nach oben scrollen